Der Weg zum Nachhilfelehrer

NachhilfeleherDie Nachfrage nach Nachhilfestunden und -kursen steigt. Rund 60 % der Nachhilfeschüler entfallen auf das Fach Mathematik. Bis zu jeder vierte Schüler nimmt mittlerweile Nachhilfestunden in Anspruch, sei es parallel zum Unterricht oder in den Ferien zur Nach- und Vorbereitung. Die höchste Quote der Nachhilfeschüler gibt es einer Studie der Bertelsmann-Stiftung vom Januar 2016 zu Folge in Berlin. Hier nimmt rund ein Drittel der Schüler Nachhilfe in Anspruch. Dafür ist nicht nur die Verkürzung des Abiturs auf 12 Jahre (G12), sondern auch der Ehrgeiz seitens der Lehrer (und vereinzelt der Schüler) nimmt zu. Dies hat zur Folge, dass Fachkräfte für die Vermittlung des Lernstoffes gesucht werden. Die Stundenlöhne schwanken je nach Qualifikation stark und liegen üblicherweise zwischen 10 und 50 Euro. Wie hoch der Stundenlohn ist, hängt auch davon ab, ob der Nachhilfelehrer selbstständig oder bei einem Nachhilfeinstitut angestellt ist. Hinzu kommt die Frage nach der Größe der Unterrichtsgruppe. Einzelunterricht ist zwar für den einzelnen Schüler teurer, aber aus Sicht eines Nachhilfelehrer sind kleine Gruppen oftmals lukrativer. Doch wie wird man überhaupt zum Nachhilfelehrer? Nachhilfelehrer ist in Deutschland kein staatlich geregelter Ausbildungsberuf, so dass es nicht den „einen Weg“ zu diesem Beruf gibt. Hier gibt es verschiedene Wege, die wir im Folgenden kurz vorstellen möchten.

Eine Möglichkeit ist, dass regulär unterrichtende Lehrer in ihrer Freizeit zusätzlich Schüler in ihren  Lehrfächern unterrichten. Dies hat für die Schüler den Vorteil, dass Experten die Nachhilfe übernehmen, die aus eigener Erfahrung bereits wissen, worauf die Lehrer in der Schule besonderen Wert legen – und vielleicht auch, an welchen Punkten die meisten Fehlern gemacht werden. Ergänzt wird dies durch entsprechende Unterrichtsmaterialien, die die Lehrer aus ihrem Unterricht mitbringen können und nicht speziell konzipieren müssen. Hinzu kommt, dass Lehrer über Erfahrungen in der Didaktik verfügen, also Erfahrungen darin, ihren Nachhilfeschülern den Unterrichtsstoff altersgemäß zu vermitteln. Auch Lehramtsstudenten sind eine häufige Gruppe unter den Nachhilfelehrern. Fachlich stehen sie den Lehrern in nichts nach und auch, wenn es ihnen vielleicht noch die Erfahrung mangelt, haben sie den Vorteil, unverbraucht und unvoreingenommen an die Materie heranzugehen. Darüber hinaus ist diese Gruppe besonders motiviert dabei, was sich schnell auf den Nachhilfeschüler überträgt.

https://preply.com/de/Neben diesen beiden Gruppen, die bereits aus der „Branche“ stammen können aber auch Menschen, die eigentlich nichts mit dem Lehramt zu tun haben, als Nachhilfelehrer tätig werden. Im Falle von Sprachen können dies Muttersprachler sein, für Naturwissenschaften Akademiker oder einfach Menschen aus der Praxis, die die Inhalte, die sie vermitteln, idealerweise in ihrem Alltag nutzen. Bei der Nachhilfe kommt es jedoch nicht nur darauf an, dass die Inhalte vom Nachhilfelehrer aus dem Effeff beherrscht werden. Mindestens ebenso wichtig ist es, dass dieser auch in der Lage ist, diese dem Nachhilfeschüler so zu vermitteln, dass er sie versteht und nutzen kann. Die didaktischen Fertigkeiten des Nachhilfelehrers spielen entsprechend eine große Rolle. Ein Teil hiervon mag Begabung sein, doch können Techniken und Methoden erlernt werden.

Gerade werdende Nachhilfelehrer, die nicht im Studium und Alltag mit didaktischen Methoden in Kontakt kommen, sollten sich hier gewisse Grundkenntnisse aneignen. Dabei ist Didaktik ein weites Feld, das u.a. Aspekte wie Motivation der Schüler, Lerntechniken, Unterrichtsmethoden, Vor- und Nachbereitung des Unterrichts und natürlich den Ablauf einer Unterrichtsstunde umfasst. In der Forschung hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan und neue Erkenntnisse der Didaktik wurden gewonnen. Um die Effektivität der Nachhilfe zu erhöhen, empfiehlt es sich für werdende Nachhilfelehrer, diese neuen Erkenntnisse zu nutzen. Verschiedene Einrichtungen bieten Ausbildungen zum Nachhilfelehrer an, die didaktische Kenntnisse sowie vielfach zusätzliche Inhalte wie Lernpsychologie vermitteln. Je nach Umfang kann so eine Ausbildung von 3 Monaten bis mehr als ein Jahr dauern. Welche Voraussetzungen für Ausbildungslehrgänge zum Nachhilfelehrer erforderlich sind, unterscheidet sich ebenfalls von Institut zu Institut. Manchmal wird pädagogische Grunderfahrung (z.B. Erziehungswissenschaftler) verlangt, manchmal genügt es, wenn die fachlichen Kenntnisse vorhanden sind und der Rest wird im Laufe der Ausbildung erarbeitet.

So eine Ausbildung ist in den meisten Fällen sinnvoll, da so die Effektivität der Nachhilfe gesteigert werden kann. Und die Leistungskontrolle bzw. Erfolgsmessung für Nachhilfelehrer ist eindeutig: Verbessern sich die Noten des Nachhilfeschülers und ist dieser zufrieden, werden die Eltern das Investment als sinnvoll ansehen und die Nachhilfestunden fortsetzen – ist dagegen keine Verbesserung feststellbar, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass stattdessen ein anderer Nachhilfelehrer gesucht wird, der größeren Erfolg verspricht.

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Bildungsmöglichkeiten im Netz

In der heutigen Gesellschaft ist das Thema Bildung wichtiger denn je zuvor. Immer mehr Berufe benötigen Fähigkeiten, die nicht einfach auf körperlicher Arbeit basieren. Während unsere Eltern und Großeltern meist noch mit harter, körperlicher Arbeit ihren Lebensunterhalt verdient haben bzw. verdienen, ist es für die heutige, jüngere Generation nicht mehr so eindeutig, wie man zu finanziellem Wohlstand gelangen kann. In Deutschland befinden wir uns zunehmend in einer Dienstleistungsgesellschaft. Dementsprechend wird eine Vielzahl von Dienstleistungen immer wichtiger. Gleichzeitig sind Programmieren oder Cybersecurity Bereiche, in denen die Nachfrage nach talentierten und hochmotivierten jungen Menschen das Angebot übersteigt. Für junge Menschen, die diesen Weg einschlagen möchten, bietet dies dementsprechend über unterschiedliche Studiengänge oder Ausbildungen den Weg in eine wahrscheinlich rosige Zukunft. Wenn man jedoch nicht mehr zu denjenigen gehört, die mit einem Studium beginnen möchten bzw. diejenigen, die bereits über einen Studienabschluss verfügen und nicht die Möglichkeit haben, ein weiteres Vollzeitstudium abzuschließen, dann bleibt man unter Umständen auf der Strecke. Damit es nicht soweit kommt gibt es jedoch Alternativen.

Fernstudiengänge oder das Lernen über das Internet

Fernstudiengänge erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Immer mehr Fernhochschulen sprießen aus dem Boden und bieten eine Vielzahl von Studiengängen an. Zu diesen Bereichen zählen immer mehr Schulen die auch den Bereich der IT abdecken. Mit Hilfe solch eines Fernstudiengangs kann man auch trotz eines bereits abgeschlossenen Studiums sowie eines Berufs nebenbei seine Kenntnisse auf die aktuelle Wirtschaft abstimmen. Eine weitere Alternative bieten kostenlose Kurse im Internet. Immer mehr Universitäten erkennen den Bedarf an Unterricht. Dementsprechend kann man beispielsweise auf edx.org eine Vielzahl an unterschiedlichen Kursen kostenlos anschauen. Dabei gibt es sogar die Möglichkeit, Zertifikate der entsprechenden Kurse zu bekommen, sofern man die Bedingungen erfüllt. So kann man an Kursen von elitären Universitäten wie beispielsweise Stanford, Harvard oder Oxford online teilnehmen. Diese stellen teilweise gewisse Kurse online bzw. erstellen völlig neue, auf die Onlinebedürfnisse abgestimmte Onlinekurse auf. Man kann sogar richtige Abschlüsse bekommen, wenn man eine gewisse Anzahl an speziellen Kursen abgeschlossen hat. Dies kostet zwar ein paar Hundert oder Tausend Dollar, ist jedoch weiterhin viel günstiger als ein reguläres Studium an den entsprechenden Universitäten. Dazu sollte man nicht vergessen, dass die meisten gar nicht die Chance haben, an solch elitären Universitäten zu studieren. Somit kann man Zugriff auf dieses Wissen mit wenig Aufwand bekommen. Gleichzeitig ist man extrem flexibel. Wenn man schnell lernt, kann man diese Kurse in kurzer Zeit abschließen. Andererseits kann man sich auch über einen längeren Zeitraum weiterbilden und so die Zeit nutzen, die man hat. Egal wie man es dreht oder wendet, diese Möglichkeit erweitert das Bildungsspektrum und ist ein wunderbarer Ansatz, den man nicht ignorieren sollte.

Das Studium – der Weg in höheren Positionen und Chefetagen

Das Leben ist wie ein Hürdenlauf. Wenn man gewinnen möchte, ist es wichtig, dass man die Hürden möglichst schnell und einfach überquert. Diese Hürden können alle möglichen Dinge sein. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist der Beruf. Wenn man einen gewissen Beruf erlernen möchte, gibt es gewisse Eintrittsbarrieren. Oft ist es ein gewisser Schulabschluss. Hinzu kommt, dass der Notenschnitt entsprechend gut sein muss, damit man als potentieller Bewerber überhaupt in Frage kommt. Rechnen, Lesen, Schreiben und viele weitere Dinge sind im Beruf gefragt. Wenn man in diesen Bereichen gute Noten vorweisen kann, kann einem dies weiterhelfen. Wenn man jedoch höher hinaus möchte, reicht ein regulärer Schulabschluss nicht. Diese weiteren Hürden im Leben stellen oft einen Studienabschluss dar. Damit man auch diese Hürde nehmen kann, ist ein Fernstudium oft eine gute Wahl.

Das Fernstudium – flexibel und auf einen zugeschnitten

Fernstudiengänge haben in den letzten Jahren immer mehr Interessenten gefunden. Mit Hilfe eines Fernstudiums kann man ganz einfach von zu Hause aus ein vollwertiges Studium genießen. Die Vorteile dabei liegen auf der Hand. Man kann sich bei den meisten Dingen die Zeit frei einteilen. So kann man beispielsweise nach der Arbeit noch lernen oder sich am Wochenende hinsetzen. Somit ist man selbst für seinen Erfolg verantwortlich. Darüber hinaus sind häufig Präsenzseminare Teil eines solchen Studiums. Diese helfen einem dabei, erfolgreich seinen Abschluss zu machen. Auf http://www.fernstudium-fernschulen.de  kann man mehr zu diesem Thema lesen. Man sollte so ein Fernstudium jedoch nicht unterschätzen, schon gar nicht neben dem Beruf. Wenn man ein vollwertiges Studium machen möchte, kostet dies vor allem Zeit und Geld. Wenn man jedoch bereit ist, die Zeit und das Geld zu investieren und sich richtig reinzuhängen, dann kann man auf eine potentiell glorreiche Zukunft im Unternehmen hoffen. Der Studienabschluss ist oft eine Mindestvoraussetzung für das untere Management. Mit entsprechendem Abschluss und passender Leistung kann man es im Unternehmen zu viel bringen und sich seinen Wohlstand erarbeiten. Die Verwirklichung der beruflichen Wünsche und finanzielle Sicherheit stellen somit keine unerreichbaren Träume mehr dar.

Mit dem Abitur zum Ziel

Bereits unsere Eltern werden uns in den meisten Fällen mehrfach gesagt haben, dass die Bildung sehr wichtig ist. Je besser die Bildung, desto eher hat man es einfach im Leben. Doch wie das Leben so spielt ist es nicht selten der Fall, dass man gerade in jungen Jahren schlauer ist als der Rest. Da kommt es schon vor, dass man sich mit einem Haupt- oder Realschulabschluss begnügt und direkt Geld verdienen möchte. Wenn man mit dem Lauf der Zeit älter und reifer wird, bereut man gewisse Entscheidungen. Nicht selten ist es die Bildung, die rückblickend zu kurz gekommen ist. Wenn dies der Fall sein sollte, ist es jedoch nie zu spät, dies zu ändern. Dabei gibt es heut zu Tage viele Möglichkeiten, um dies zu tun.

Das Fernabitur nutzen

Es gibt jede Menge interessanter Möglichkeiten, um sich auf ein passendes Bildungsniveau zu bringen. Häufig ist man im Job aufgrund mangelnder Ausbildung nicht in der Lage, gewisse Positionen zu besetzen – irgendwo ist Schluss, dann geht es auf der Karriereleiter nicht weiter. Darum sollte man nicht zögern, diese Hürde aus der Welt zu schaffen. Eine Möglichkeit bietet das Fernabitur. Beim Fernabitur hat man die Option, von zu Hause aus selbst das Abitur nachzuholen. Man bekommt die entsprechenden Unterlagen zugeschickt und kann nach eigenem Tempo lernen. Dies ist insbesondere für Berufstätige interessant. Wenn man bereits viel zu tun hat, ist dies nicht zu unterschätzen. Das Abitur kann einem jedoch viele Türen zu höheren Positionen, dem Studium oder anderen Berufen öffnen. Dies macht das Fernabitur zu einer immer beliebteren Alternative für diejenigen, die ihr Abitur nachholen möchten. Wenn man diese Möglichkeit nutzen möchte, sollte man sich über die Alternativen Wege im Klaren sein. Auf http://www.abitur-abi.de/abitur-nachholen.html kann man zu diesem Thema jede Menge interessanter Informationen nachlesen. Mit Hilfe dieser Informationen wird man im Handumdrehen einen Überblick über potentielle Möglichkeiten zum Abitur haben. Gleichzeitig kann man sich über die Pro- und Contra Argumente informieren. Dadurch erhält man einen guten Überblick, der einem bei seiner Entscheidung hilft.

Fernstudium!?

Zum Fernstudium informieren

Nach erfolgreich abgeschlossener Berufsausbildung fragen sich viele, ob sie nun diesem Beruf auch nachgehen sollen oder ob sie doch noch ein Studium absolvieren sollen. Bei dieser Frage befinden sich die meisten in einem Zwiespalt. Einerseits ist man es nun gewöhnt, monatlich sein Gehalt auf das Konto überwiesen zu bekommen, andererseits möchte man seine beruflichen Ziele verwirklichen und dabei sein volles Potential ausschöpfen. Wer sich nicht überwinden kann, seinen Job aufzugeben, aber seinen Studienwunsch dennoch nicht aufgeben oder auf die lange Bank schieben möchte, für den ist ein Fernstudium die beste Lösung. Fernstudium Infos sind sowohl auf zahlreichen Internet-Plattformen als auch direkt bei den Anbietern erhältlich. Hier kann man sich über alle Aspekte eines Fernstudiums informieren, zum Beispiel welche Fernstudiengänge es gibt, wie lange es dauert, wie hoch die Kosten sind und welche Fördermöglichkeiten es von betrieblicher und staatlicher Seite gibt.

Die bekanntesten deutschen Fernstudienanbieter sind:

  • ILS – Institut für Lernsysteme
  • SGD – Studiengemeinschaft Darmstadt
  • AKAD Hochschulen und AKAD Kolleg
  • HAF – Hamburger Akademie für Fernstudien
  • DIPLOMA Hochschule
  • FEB – Fernakademie für Erwachsenenbildung
  • SRH – Fernhochschule Riedlingen
  • Euro-FH – Europäische Fernhochschule Hamburg (Wirtschaft)
  • Fernuni Hagen

Die Kosten eines Fernstudiums:

Die Kosten eines Fernstudiums variieren je nach Anbieter sehr stark. Die Spanne der Studiengebühren liegt dabei zwischen ca. 1.800 und 16.000 Euro. Sie sind in der Regel monatlich zu entrichten, bei einigen wenigen auch pro Semester. Es hängt vom Weiterbildungsinstitut ab, ob eine Einschreibgebühr, Prüfungsgebühren, Semesterbeiträge oder andere Gebühren zusätzlich zu entrichten sind oder ob bei der Angabe der Gesamtstudienkosten alle anfallenden Gebühren eingerechnet sind. Generell kann man sagen, dass öffentliche Anbieter meist günstiger sind als private Weiterbildungsinstitute.

Die Finanzierung eines Fernstudiums:

Es gibt mehrere Wege, wie man sein Fernstudium finanzieren kann, zum Beispiel ganz aus eigener Tasche, durch Studienkredit, durch staatlich gewährtes Bafög, durch das Meister-Bafög oder man verhandelt mit seinem Arbeitgeber und bittet ihn, das Studium ganz oder teilweise zu finanzieren. Letzteres ist oftmals damit verbunden, sich vertraglich zu verpflichten, während und nach dem Studium eine gewisse Zeit im Unternehmen zu bleiben. Bei der Entscheidung der Studienfinanzierung helfen die meisten Weiterbildungsinstitute gerne weiter und bieten oft selbst Studienkredite an. Personen mit Handicap oder anderen ausgewählten Personenkreisen werden von manchen Instituten reduzierte Studiengebühren gewährt.

Fazit:
Wer den Willen und die Disziplin aufbringt, neben seinem Beruf ein Fernstudium zu absolvieren, hat unzählige Möglichkeiten dies zu realisieren.

Praktika taugen nicht nur für den Lebenslauf

Besonders provokant ist die These sicherlich nicht, doch ist es nicht verkehrt, das noch einmal deutlich zu betonen. Natürlich bekommt man am Ende des Praktikums ein Zeugnis – egal, ob es ein Schülerpraktikum oder aber eines während des Studiums ist – in dem drinsteht, was man während der Zeit im Betrieb alles gemacht hat (und wie erfolgreich man damit war). Doch daneben ist noch einiges, was vielleicht sogar noch mehr zählt. Zunächst einmal ist es hilfreich, einen Betrieb von innen kennen zu lernen – nur so kann ein Eindruck gewonnen werden, ob der Beruf auch nach dem Ende der Schule bzw. des Studiums geeignet ist. Da es sich bei der Berufswahl in aller Regel um eine Entscheidung mit durchaus langfristigen Auswirkungen handelt, ist es besser, sie auf ein solides Fundament von Erfahrungen zu basieren statt auf Vermutungen.
Zusätzlich gibt es in vielen Fällen auch innerhalb die Option, Zusatzqualifikationen zu erwerben, wobei dies in den meisten Fällen eher für langfristige Praktikanten, also eher Studierende als Schüler, von Bedeutung ist. Dies kann grundsätzlich alles Mögliche sein. Ein Beispiel wäre eine Schulung in einer bestimmten Software, was sich dann im Lebenslauf zusätzlich angeben lässt. Für Studierende der Wirtschaftswissenschaften, die in Richtung Banking tendieren, wäre dies beispielsweise eine Einweisung in Bloomberg. Doch natürlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, im betrieb die Augen offen zu halten. Und wenn gerade Qualifizierungsmaßnahmen anstehen, kann es sicher nicht schaden, wenn man den Chef fragt, ob man nicht daran auch mit teilnehmen kann. Der Chef freut sich über das Engagement und vielleicht gibt er grünes Licht.
Noch ein Tipp: Wenn der Chef nein sagt, ist das auch in Ordnung und sollte nicht zu Enttäuschung führen. Nicht jedes Programm bringt Praktikanten etwas, so dass es auch sein kann, dass aus der Fortbildung nichts wird. Das ist auch in Ordnung. Nur wenn es die Möglichkeit gibt: Am besten alles mitnehmen, was geht. Schaden kann es nicht, denn mehr Qualifikationen sind immer vorteilhaft.

Ausbildung zum Steuerberater – ein krisensicherer Job

Durch die Finanzkrise und die europäische Schuldenkrise ist für junge Menschen das Thema Jobsicherheit wieder präsent geworden. Vor diesen Krisen waren junge Menschen risikobereiter und haben sich in Branchen versucht die sehr konjunkturabhängig sind. Das Ergebnis dieses Versuchs ist, dass viele nun ohne Job sind. Es gibt jedoch auch gewisse Berufe die beinahe krisenunabhängig sind. Einer dieser Berufe ist der Steuerberater.

Als Steuerberater wird man in jeder wirtschaftlichen Situation gebracht. Gerade in schlechten Zeiten geht es oft darum das vorhandene zu optimieren. In diesen Zeiten ist dann oft ein Steuerberater mit von der Partie. Als Steuerberater hat man ein sehr breit gefächertes Spektrum an Aufgaben. Dies kann anfangen mit dem bloßen Buchen der Vorgänge und sich entwickeln bis zur Beratung bei komplexen multinationalen Steuerfragen. Wer Steuerberater werden möchte hat jedoch einen langen Weg vor sich.

Der übliche Weg zum Steuerberater führt über das BWL Studium. Zu Beginn seines Studiums lernt man im BWL Studium die generellen Grundlagen die einem Betriebswirt hilfreich sein könnten. Im Verlauf des Studiums hat man die Möglichkeit sich auf gewisse Bereiche zu spezialisieren. Für den Steuerberater kommt da natürlich nur der Bereich der Bilanzen, Jahresabschlüsse und ähnlichem in Frage. Wer sich für diesen Weg entscheidet hat viel zu lernen und muss sich sehr gut mit dem Umgang von Gesetzesnormen auskennen. Bei Klausuren im Bereich Steuern muss immer eine Gesetzesgrundlage mit angegeben werden auf der die eigene Aussage beruht. Dies hilft einem im späteren Leben alles nur auf Rechtsgrundlage durchzuführen. Nachdem man letztendlich den Bachelorabschluss in der Tasche hat gibt es zwei weitere Möglichkeiten wie man Steuerberater werden kann.

Der erste ist direkt seinen Master dran zu hängen. Anschließend zwei bis drei Jahr Berufserfahrung zu sammeln und darauf aufbauend die Prüfung zum Steuerberater abzulegen. Die andere Möglichkeit ist direkt nach dem Bachelorstudiengang in den Beruf zu wechseln, vier bis fünf Jahre Berufserfahrung zu sammeln und anschließend die Prüfung zum Steuerberater zu absolvieren.

Egal wie man es dreht oder wendet, es dauert eine gewisse Zeit bis man Steuerberater wird. Fängt man Beispielsweise mit 19 sein Studium an, erfüllt alles in der Regelzeit, hängt den Master nach dem Bachelor hinten dran und sammelt drei Jahre Berufserfahrung ist man bereits 27 bevor man die Prüfung beginnen kann. Und dabei wird bereits von einem sehr schnellen Studienverlauf ausgegangen.

Hat man dies jedoch erst einmal geschafft kann man sich über ein üppiges Gehalt und einen sehr krisensicheren Job freuen. Sofern man nicht gegen Gesetze verstößt und seine Lizenz verliert hat man bis an sein Lebensende überdurchschnittlich gute Jobchancen auf dem Arbeitsmarkt. Gerade auch die Einstiegschancen als Quereinsteiger bei einer Unternehmensberatung oder einer Bank ist als Steuerberater keine Seltenheit und auch eine Alternative das erlernte auf andere Gebiete zu übertragen. Es bietet einem also eine sehr breite und blendende Zukunft wenn man diesen Weg beschreitet und auch meistert.

Angst vor der Abschlussprüfung?

Das Ende der Ausbildung ist die Abschlussprüfung vor der entsprechenden Kammer. In der Regel setzt sich diese Prüfung aus zwei Teilen zusammen, zum einen die schriftliche, zum anderen die praktische bzw. mündliche Prüfung. Letzteres ist im Normalfall überhaupt kein Problem, schließlich hat man im Laufe der Ausbildung alles Notwendige gelernt, um damit fertig zu werden. Anders stellt sich dieses allerdings mit der schriftlichen Prüfung dar. Zwar wurde theoretisch alles Notwendige in der Berufsschule vermittelt, aber die Frage ist, ob das für die Prüfung noch ausreichend präsent ist. Die richtige Vorbereitung auf die Abschlussprüfung ist folglich enorm wichtig, denn erst mit Bestehen der Selbigen, hat man die Ausbildung abgeschlossen. Andernfalls muss man die Prüfung wiederholen, das ist mit Zeit und damit auch Verdienstausfällen verbunden.
Am einfachsten lässt sich sicherlich mit alten Prüfungsbögen lernen. Dies gilt insbesondere dann, wenn man eine Multiple Choice Arbeit schreibt, denn Fragen können sich hier tendenziell öfter mal wiederholen, gerade dann, wenn man die alten Bögen der letzten Jahre benutzt. Meist haben die Berufsschullehrer den einen oder anderen alten Prüfungsbogen ergattert, um sich hier mit Übungsaufgaben zu versorgen. Wenn man die Lehrer darauf anspricht, sind sie oft bereit, diese Bögen als Kopiervorlage zur Verfügung zu stellen. Weiterer Vorteil des Lernens mit den Bögen ist zudem, dass man die Bearbeitung von MC Aufgaben trainiert, was auch nicht jedem leicht fällt. Genaues Lesen ist das A und O, denn schon kleinste Änderungen, wie beispielsweise ein “immer” oder “stets” können für die Beantwortung der Frage ausschlaggebend sein. Wer sich jedoch ordentlich auf die Prüfung vorbereitet, der wird diese auch ohne Schwierigkeiten bestehen können.

Studium neben dem Beruf?

Nach der Ausbildung stellt sich vielen oft die Frage, ob es das nun war mit dem Lernen und man auf dem Posten, den man nun bekommen hat mehr oder weniger die nächsten Jahre bleiben möchte. Für die meisten ist diese Vorstellung eines Berufes, den man sein ganzes Leben lang mehr oder weniger unverändert ausübt wenig erstrebenswert, bzw. der blanke Horror. Vor diesem Hintergrund entscheiden sich manche der Ausgelernten im Anschluss an die Ausbildung, oder aber mit einiger Verzögerung, ein Studium anzuschließen, das dann weitere Möglichkeiten im Beruf eröffnen soll. Angesichts der Tatsache, dass man sich zumeist an das monatliche Gehalt auf das Konto gewöhnt hat und nur ungerne wieder darauf verzichten möchte (insbesondere dann, wenn nach der Ausbildung das “richtige” Gehalt kommt), wird häufig auf ein Vollzeitstudium an einer Präsenzuniversität verzichtet und stattdessen ein berufsbegleitendes Studium gewählt.
Das hat Vor- und Nachteile. Wählt man keine staatliche, sondern eine private Universität, werden jeden Monat Studiengebühren fällig, teils mehrere hundert Euro im Monat. Hinzu kommt, dass ein Fernstudium enorme Disziplin verlangt. Nach der Arbeit muss man in der Lage sein, sich mit seinen Lernheften, die man von der Uni zugeschickt bekommen hat, hinzusetzen und zu pauken. Gerade dann, wenn der Tag stressig war und man nichts lieber täte, als zu Hause die Füße hochzulegen, fällt das sehr schwer. Trotzdem muss man, denn die Klausuren stehen fest – und unvorbereitet dort erscheinen ist keine Option, denn man bezahlt für das Studium einen Haufen Geld. Ein Studium parallel zum Beruf ist zwar nicht unschaffbar, aber man sollte sich vorab bewusst sein, dass es mit viel Arbeit verbunden sein wird.

Die Vorbereitung auf die Abschlussprüfung

Irgendwann rückt sie näher, die gefürchtete Abschlussprüfung. In dieser können alle Inhalte der Ausbildung abgeprüft werden, was verständlicherweise für einen gewissen Stress der Prüflinge sorgt, die sich vor der Prüfung das ganze Wissen der Berufsschule und ggf. auch Praxisinhalte noch einmal in Bewusstsein rufen müssen und lernen müssen. Wie kann man am besten lernen? Nun, das Problem besteht darin, dass man nur sehr schwer zwischen Themen unterscheiden kann, die relevant sind und solchen, die weniger relevant sind. Alles, was im Prüfungskatalog steht, kann auch vorkommen. Das macht es schwer, zu selektieren.
Sinnvoll ist es immer, sich möglichst viele alte Prüfungsbögen anzuschauen. Die Lehrer an der Berufsschule haben hier meist einen gewissen Fundus, den sie als Kopiervorlage zur Verfügung stellen, wenn man fragt. Tauchen gewisse Themen mit häufig und immer wieder auf, dann kann es sicher nicht schaden diese besonders gewissenhaft zu wiederholen. Gibt es hingegen ein Thema, das nur einmal, beispielsweise vor zwei Jahren abgefragt wurde, sollte man es zwar nicht gänzlich vernachlässigen, aber den Fokus vielleicht auf andere Schwerpunkte legen.
Das ist natürlich kein Garant dafür, immer die richtige Auswahl zu treffen. Allerdings muss man zwangläufig Schwerpunkte setzen, alles andere ist zeitlich nur sehr schwer darstellbar. Vor diesem Hintergrund ist die hier aufgezeigte Lösung sicherlich kein Patentrezept für alle Situationen, aber es kann zumindest helfen in der Vorbereitungszeit, die ja auch sonst stressig genug ist. Bei allem Lernen darf man aber auch nicht vergessen, zwischendurch ordentliche Pausen zu machen, sonst kann man sich das ganze Wissen nicht merken.