Maschinenbau – ein Studium mit Zukunft

Der demografische Wandel geht auch am Arbeitsmarkt nicht vorbei. Deutschland ist seit Jahrzehnten für seine Ingenieurskunst bekannt. Diese Bekanntschaft kann jedoch in einigen Jahren in den Hintergrund geraten, wenn es weiterhin zu akutem Ingenieursmangel kommt. Ingenieure sind ein gefragtes Gut am Arbeitsmarkt. Wenn man ein junger, engagierter und guter Ingenieur ist, dann wird man schnell einen Arbeitsplatz finden. Gleichzeitig sind die Bedingungen für Ingenieure oft sehr gut. Unterschiedlichste Perks wie beispielsweise ein Firmenwagen, gute Rentenzuschüsse und viele weitere Aspekte sind Alltag für gute Absolventen. Doch bevor man sich auf diese Vorteile freuen kann, muss man erst einmal zum Ingenieur werden. Dabei stellt sich die Frage: Was muss ich eigentlich studieren, um Ingenieur zu werden? Darauf gibt es keine eindeutige Antwort, da es mehrere Wege gibt. Ein sehr beliebter Studiengang ist jedoch der Studiengang des Maschinenbauers. In diesem Studium lernt der Studierende eine Vielzahl an Fertigkeiten, um all die Anforderungen zu erfüllen, die an einen Ingenieur gestellt werden. In Deutschland zählt der Studiengang zum Maschinenbauer mit zu den beliebtesten Studiengängen bei Männern. Dieses Studium ist jedoch alles andere als einfach. Die Studenten müssen eine Vielzahl an anspruchsvollen Aufgabenfeldern bewältigen und viel lernen, um später ihre Fähigkeiten vollends entfalten zu können. In dem entsprechenden Bachelor Studiengang wird umfassendes technisches Grundlagenwissen vermittelt, um anschließend vielfältige Möglichkeiten zu haben. Um als Maschinenbauingenieur zu bestehen, muss man sich Fertigkeiten in Mathematik, Physik, Informatik und Chemie aneignen. Bereits diese Liste ist für viele potentielle Bewerber abschreckend. Doch genau diese Anforderungen machen den Mangel an hochqualifizierten Maschinenbaustudenten deutlich. Viele haben gar nicht mehr das Interesse, sich diesen Herausforderungen zu stellen. Dabei ist dies längst nicht alles. Grundkenntnisse der BWL wie beispielsweise im Bereich des Projektmanagements gehören genauso wie die anderen aufgeführten Felder zu den Wissensbereichen, die ein Student meistern muss. Nimmt man diese Herausforderung jedoch an und meistert sie, dann hat man auf dem deutschen Arbeitsmarkt vielfältige Möglichkeiten, um bereits zu Beginn einen guten Start ins Arbeitsleben zu haben.

Als guter Absolvent ist es durchaus möglich, zwischen 3.000 und 4.000 Euro brutto im Monat zu verdienen. Dies ist im Vergleich zu anderen Studiengängen relativ hoch. Doch dies ist der Preis, den Arbeitgeber bereit sind zu zahlen. Immerhin bekommen sie hochqualifizierte Fachkräfte, die essentiell für den Erfolg des Unternehmens werden können. Wenn es um die Frage der Bereiche geht, in denen man als Absolvent anfangen kann, dann gibt es eine breite Bandbreite an Möglichkeiten. Egal ob Luft- oder Raumfahrttechnik, Fahrzeugbau oder Anlagen- und Maschinenbau, Maschinenbauabsolventen sind ein gefragtes Gut auf dem deutschen Arbeitsmarkt und dementsprechend ist dieser Studiengang für all diejenigen zu empfehlen, die bereits während ihrer Schulzeit eine Neigung bei den entsprechenden Fächern hatten und gleichzeitig auf der Suche nach Herausforderungen sind.

 

Lehrer – ein Traumberuf für viele junge Menschen

Wenn man während seiner Zeit in der Schule an Lehrer denkt, dann hat man häufig nicht die beste Meinung. Zu schwere Klausuren, zu viele Tests und man muss viel zu viel tun. Gleichzeitig hinterfragt man oft den Sinn von gewissen Aufgaben und ist unsicher, was das Ganze letztendlich bringen soll. Wenn man jedoch im Laufe der Jahre älter wird, dann kann es durchaus vorkommen, dass man enormen Respekt für diejenigen entwickelt, die ihr Leben der Lehre verschrieben haben. Lehrer haben alles andere als einen einfachen Beruf. Man muss sich nicht nur darum kümmern, dass die Kinder möglichst gut lernen und nach dem Lehrplan vorankommen, sondern darüber hinaus sind vor allem die persönlichen und sozialen Probleme der Kinder immer häufiger ein Thema, um das sich die Lehrer kümmern müssen. Wenn man dies erst einmal realisiert hat, kann es durchaus sein, dass man selbst den Wunsch hat, anderen Kindern zu helfen und später selbst zum Lehrer zu werden. Wenn man diesen Weg einschlagen möchte, dann sollte man sich gut vorbereiten. Um Lehrer zu werden, ist in Deutschland das Studium notwendig. Dementsprechend ist es das Einfachste, wenn man ein möglichst gutes Abitur hat. Anschließend muss man sich die Frage stellen, für welche Bereiche man sich interessiert. In den meisten Fällen muss man als angehender Lehrer mindestens zwei Bereiche, beispielsweise Biologie und Mathe, als Schwerpunkt für sein Studium wählen, um diese Fächer später lehren zu können. Dabei ist das Studium alles andere als einfach. Man lernt während des Studiums viel mehr als man später seinen Schülern beibringen kann. Deshalb sollte man sich das Studium zum Lehrer nicht als einfach vorstellen. Darüber hinaus wird man vieles zum Thema Soziales und teils Psychologie lernen. Immerhin geht es darum, Probleme der Kinder möglichst frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Mit entsprechendem Hintergrundwissen ist dies einfacher, als wenn man diese Basis nicht hätte. Wenn man es nach vielen Jahren Studium letztendlich geschafft hat, bedeutet dies leider noch lange nicht, dass man einfach schnell eine Stelle findet. Gerade in Großstädten ist es erschreckend, was der Wettbewerb ausmacht. Obwohl immer mehr die Stimme nach mehr Lehrern laut wird, ist es so, dass beispielsweise Studenten mit einem Schnitt über 1,8 es schwer haben werden, überhaupt eine Stelle zu finden. Es wird selbst von Fällen berichtet, wo Studenten mit 1,2 und besser keinen Platz als Lehrer gefunden haben. Dies sind sicherlich Extremfälle, doch es zeigt, dass selbst für die besten als Lehrer nicht immer Platz ist. Trotzdem sollte man diesen Traum nicht aufgeben, denn es gibt wahrscheinlich wenige Jobs, die der Gesellschaft so viel Nutzen spenden, wie die eines Lehrers.

 

Bankkarriere als Aktienanalyst

Wenn man sich schon immer für die Wirtschaft interessiert hat, dann liegt es nicht allzu fern, sich für ein betriebswirtschaftliches Studium zu entscheiden. Das BWL Studium ermöglicht, eine Vielzahl von Bereichen zu erkunden. Dabei ist die Wirtschaft insgesamt im Mittelpunkt. Es gibt viele junge Studenten, die sich im Laufe ihres Studiums zum Thema Finanzen hingezogen fühlen. Die Vielzahl an Möglichkeiten, welche der Finanzbereich bieten kann, sowie das sehr gute Gehalt sorgen dafür, dass trotz der Finanzkrise das Interesse an der Bank als Arbeitgeber wieder ansteigt. In einer Bank gibt es sehr viele unterschiedliche Aufgaben, die auf unterschiedliche Fähigkeiten basieren. IT Wissen, Verhandlungsgeschick, Talent mit Zahlen und viele weitere Aspekte sind jeweils in bestimmten Positionen gefragt. Oft hört man Horrorgeschichten, dass man schnell gefeuert werden kann und das Bankgeschäft sehr zyklisch ist. Darüber hinaus ist die hohe Erfolgsabhängigkeit dafür verantwortlich, dass man meist entweder sehr gut verdient oder schnell seinen Hut nehmen muss. Dies gilt vor allem für viele Stellen im Bereich des Investmentbankings. Doch es gibt auch Bereiche, die vergleichsweise sicher und vor allem konstant gut bezahlt sind. Zu diesen Bereichen gehört der Research Bereich. In dieser Abteilung untersucht man beispielsweise unterschiedliche Märkte oder einzelne Aktien. Dies ist vor allem für Personen geeignet, die mit hoher Intelligenz kritisch analysieren und letztendlich ein Fazit ziehen können. Wenn man diese Karriere anstrebt, dann sollte man bereits während seines Studiums große Ambitionen zeigen. Um ins Investmentbanking einzusteigen, benötigt es entweder sehr gute Noten oder Beziehungen. Nach Möglichkeiten sollte man beides aufweisen. Darüber hinaus sind Studiengänge wie BWL oder vor allem VWL für diesen Bereich gefragt, da man kritisches Analysieren lernt. Man sollte sich darauf einstellen, dass es durchaus auch länger werden kann und Überstunden dazugehören. Wenn man jedoch die Arbeitszeiten und den Rhythmus mit den anderen Bereichen des Investmentbankings vergleicht, dann ist es vergleichsweise gemütlich. Darüber hinaus gibt es feste Hierarchien, in denen man aufsteigen und entsprechend mehr Geld verdienen kann. In gewisser Weise muss man neben guten Ergebnissen sozusagen die Zeit absitzen, bis man früher oder später beinahe automatisch mehr Geld verdient. Es gibt gewisse Einschränkungen bezüglich eines persönlichen Portfolios, sofern man Analyst ist, da man manchmal brisante Informationen erhält. Dementsprechend wird diese eingeschränkte Möglichkeit durch ein gutes, stabiles Gehalt ausgeglichen. Im Großen und Ganzen ist für Menschen, die gerne ins Detail gehen und keine Angst haben, ihre Meinung öffentlich kund zu tun, der Job des Analysten ein sehr attraktiver und gut bezahlter Beruf, der eine wunderbare Karriere eröffnen kann.

Ärzte braucht das Land!

In Deutschland erleben wir den demografischen Wandel. Es gibt immer mehr ältere Menschen. Das Verhältnis der älteren Menschen im Vergleich zum Verhältnis der jüngeren Menschen sorgt dafür, dass immer weniger junge Menschen für die älteren, in Form von Steuern, langfristig sorgen müssen. Wenn man als junger Menschen in diesem Umfeld aufwächst, dann kann man sich durchaus die Frage stellen, wie man von diesem Wandel profitieren kann. Immerhin sind Veränderungen nicht nur eine Bedrohung, sondern sie bieten auch Chancen. Der demografische Wandel wird wahrscheinlich dafür sorgen, dass vor allem Personal im Bereich der Pflege und der Medizin gebraucht wird. Immer mehr ältere Menschen bedeutet mehr Bedarf. Dabei sind vor allem qualifizierte Ärzte notwendig um den ganzen Bedarf der alten Menschen zu decken. Wenn einem dieser Umstand bewusst wird, dann sollte man sich durchaus die Frage stellen, ob der Weg zum Arzt eine Option wäre. Viele junge Menschen möchte Medizin studieren. Neben einer guten Bezahlung hat man vor allem das Glück, dass man Menschen mit seiner Arbeit direkt helfen kann. Gleichzeitig kann man, egal ob als Angestellter oder selbstständiger Arzt, viel Geld verdienen. Dafür muss man sich jedoch richtig ins Zeug legen. Mediziner müssen studiert haben. Das Studium ist in den meisten Fällen mit einem sehr hohen Notenschnitt im oberen 1er Bereich belegt, weil die Nachfrage so hoch ist. Wenn man dementsprechend gute Note hat, sollte einen dies jedoch nicht abschrecken. Das Medizinstudium ist lange und man muss sehr, sehr viel lernen. Wenn man diesen Weg einschlagen möchte, dann sollte man es nicht jedoch wegen des Geldes, sondern wegen der Chance tun, dass man Menschen helfen kann. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass die Chancen als guter Arzt auf dem Arbeitsmarkt vielfältig sind. Kaum ein anderer Job bietet so gute Bezahlung bei einer relativ sicheren Anstellung wie ein guter Arzt. Für diejenigen, die schon immer von der Selbstständigkeit geträumt haben, eröffnet sich nach einigen Jahren die Möglichkeit, selbst eine Praxis zu eröffnen oder zu versuchen, die Karriere zum Chefarzt einzuschlagen. Somit gibt es vielfältige Möglichkeiten, die man durch das Absolvieren eines guten Medizinstudiums erlangen kann. Für diejenigen, die im Leben viel erreichen und viel leisten möchten und dabei die Menschen in den Fokus stellen, sollte dementsprechend das Medizinstudium als Option mit einbezogen werden. Dies kann ein schönes und erfülltes Leben bedeuten.

Studium oder Ausbildung? Zwei Wege ein Ziel

Viele junge Menschen in Deutschland haben aktuell Sommerferien bzw. stehen kurz davor. Wenn man zu diesen jungen Menschen gehört und aktuell sein Abitur in der Tasche hat, dann steht einem die Welt offen. Häufig denkt man erst einmal nicht ans Lernen oder ähnliche Dinge, sondern möchte einfach nur die freie Zeit genießen. Doch wenn man mal eine ruhige Minute hat, sollte man sich Gedanken machen. Immerhin geht das Leben weiter und das Abitur war nur der Anfang für viele weitere potentielle Erfolge. Im Leben geht es darum, dass man glücklich wird. Und Glück ist für jeden anders definiert. Wenn man beispielsweise einen gewissen Beruf anstrebt, dann muss man sich sehr wahrscheinlich darum kümmern, dass man entsprechende Qualifikationen mitbringt, um den Beruf ausüben zu können. Ein gutes Beispiel dafür sind Ärzte. In Deutschland muss man als Arzt studiert haben. Das Studium ist sehr hart und der Notenschnitt, um solch ein Studium zu beginnen, ist enorm hoch. Nur die Besten bekommen überhaupt die Chance, dieses Studium zu beginnen. Wenn man diesen Traum leben möchte, dann sollte man dementsprechend bereits während der Schulzeit sehr fokussiert gewesen sein. Ist man dies jedoch nicht gewesen, dann kann man bereits merken, dass das Leben einen immer wieder vor verschlossene Türen setzt. Dabei bedeutet dies längst nicht das Ende. Viele Studiengänge benötigen einen gewissen Notenschnitt, um Zugang zu diesem Studiengang zu bekommen. Häufig erfüllen jedoch nicht alle diesen Schnitt und dementsprechend werden auch einige Abiturienten nicht direkt den gewünschten Weg weiterverfolgen können.

Manchmal kann man jedoch auch auf Umwegen an sein Traumziel gelangen. So ist beispielsweise ein Job im Investmentbanking für viele ein Traum. Dafür braucht man meist ein Studium mit sehr guten Noten, gute Praktika und weitere Qualifikationen. Es gibt jedoch auch junge, engagierte Abiturienten, die eine Ausbildung bei einer Bank machen und aufgrund ihrer Art und ihres Talents im Alltag über mehrere Ecken letztendlich an einen der begehrten Jobs gelangen. Sie arbeiten sich sozusagen hoch bzw. alternativ bewerben sich mit einem guten Ausbildungszeugnis auf eine Studienstelle und werden anschließend bei entsprechenden Noten von der aktuellen Bank, bei der man seine Ausbildung gemacht hat, eingestellt. Somit kann man auch über Umwege seine Ziele erreichen. Egal, ob man den Weg über eine Ausbildung oder das Studium geht, seine Ziele kann man meist auf unterschiedliche Art und Weise erreichen. Man sollte nur nicht von seinen Zielen abweichen, sondern immer fokussiert arbeiten, bis man seine Wünsche erreicht und Glück im Leben findet.

Krankenhausmanagement – ein Bereich für die Zukunft

Das Studium ist für viele erfolgreiche Abiturienten noch immer die erste Wahl. Wenn man seine Schullaufbahn beendet, dann stellt sich die Frage, wohin es nun gehen soll. Dabei möchten vor allem viele junge Menschen erst einmal etwas Allgemeines studieren. Die Betriebswirtschaftslehre bietet sich dabei ideal an. Man hat die Möglichkeit, aus einer Vielzahl an Bereichen etwas kennenzulernen und einen gesamtwirtschaftlichen Überblick über wirtschaftliche Themenbereiche zu bekommen. Mit Hilfe dieses Überblicks kann man anschließend seinen Weg gehen und eine steile Karriere hinlegen. Da der Studiengang der BWL sehr beliebt ist, gibt es entsprechend viele Bewerber auf einzelnen Stellen. Wenn man nicht gerade mit überdurchschnittlichen Noten glänzen kann, stellt sich die Frage, wie man es trotzdem schaffen kann, einen interessanten Beruf mit Zukunftsperspektive zu finden. Eine Möglichkeit bietet dabei ein grundlegender Gedankengang. In Deutschland erleben wir den demografischen Wandel. Immer mehr alte Menschen müssen von weniger jungen Menschen versorgt werden. Daraus ergibt sich eine Nachfrage im Bereich der Pflege und der Vorsorge. Alte Menschen werden meist häufiger krank und leiden unter Beschwerden. Um diese Probleme zu lösen, sind oft Krankenhäuser notwendig. Krankenhäuser werden in Deutschland teilweise noch relativ schlecht geführt bzw. der Bedarf nach guten Führungspersonen und einem guten Management wird wahrscheinlich steigen. Wenn man als BWLer seinen Abschluss gemacht hat, wäre dementsprechend der Einstieg in den Bereich der Krankenhäuser ein Bereich, den tendenziell wenige als attraktiv erkennen und der gleichzeitig wunderbare Zukunftsperspektiven bietet. Der Bedarf nach entsprechenden Leistungen wird wahrscheinlich steigen.

Wenn man sich auf diesen Bereich bereits spezialisieren möchte, dann gibt es einige Universitäten, die besondere Studiengänge für diesen Bereich anbieten. Eine BWLer freundliche Alternative bietet beispielsweise die Uni Hamburg an. Dort kann man Krankenhausmanagement im Master als Schwerpunkt wählen und so seine Expertise bereits in jungen Jahren aufbauen. Mit Hilfe solch eines Studiums ist man in der Lage beim potentiellen Arbeitgeber mit Interesse und Fachwissen zu punkten und kann so seine Karriere starten.

Bildungsmöglichkeiten im Netz

In der heutigen Gesellschaft ist das Thema Bildung wichtiger denn je zuvor. Immer mehr Berufe benötigen Fähigkeiten, die nicht einfach auf körperlicher Arbeit basieren. Während unsere Eltern und Großeltern meist noch mit harter, körperlicher Arbeit ihren Lebensunterhalt verdient haben bzw. verdienen, ist es für die heutige, jüngere Generation nicht mehr so eindeutig, wie man zu finanziellem Wohlstand gelangen kann. In Deutschland befinden wir uns zunehmend in einer Dienstleistungsgesellschaft. Dementsprechend wird eine Vielzahl von Dienstleistungen immer wichtiger. Gleichzeitig sind Programmieren oder Cybersecurity Bereiche, in denen die Nachfrage nach talentierten und hochmotivierten jungen Menschen das Angebot übersteigt. Für junge Menschen, die diesen Weg einschlagen möchten, bietet dies dementsprechend über unterschiedliche Studiengänge oder Ausbildungen den Weg in eine wahrscheinlich rosige Zukunft. Wenn man jedoch nicht mehr zu denjenigen gehört, die mit einem Studium beginnen möchten bzw. diejenigen, die bereits über einen Studienabschluss verfügen und nicht die Möglichkeit haben, ein weiteres Vollzeitstudium abzuschließen, dann bleibt man unter Umständen auf der Strecke. Damit es nicht soweit kommt gibt es jedoch Alternativen.

Fernstudiengänge oder das Lernen über das Internet

Fernstudiengänge erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Immer mehr Fernhochschulen sprießen aus dem Boden und bieten eine Vielzahl von Studiengängen an. Zu diesen Bereichen zählen immer mehr Schulen die auch den Bereich der IT abdecken. Mit Hilfe solch eines Fernstudiengangs kann man auch trotz eines bereits abgeschlossenen Studiums sowie eines Berufs nebenbei seine Kenntnisse auf die aktuelle Wirtschaft abstimmen. Eine weitere Alternative bieten kostenlose Kurse im Internet. Immer mehr Universitäten erkennen den Bedarf an Unterricht. Dementsprechend kann man beispielsweise auf edx.org eine Vielzahl an unterschiedlichen Kursen kostenlos anschauen. Dabei gibt es sogar die Möglichkeit, Zertifikate der entsprechenden Kurse zu bekommen, sofern man die Bedingungen erfüllt. So kann man an Kursen von elitären Universitäten wie beispielsweise Stanford, Harvard oder Oxford online teilnehmen. Diese stellen teilweise gewisse Kurse online bzw. erstellen völlig neue, auf die Onlinebedürfnisse abgestimmte Onlinekurse auf. Man kann sogar richtige Abschlüsse bekommen, wenn man eine gewisse Anzahl an speziellen Kursen abgeschlossen hat. Dies kostet zwar ein paar Hundert oder Tausend Dollar, ist jedoch weiterhin viel günstiger als ein reguläres Studium an den entsprechenden Universitäten. Dazu sollte man nicht vergessen, dass die meisten gar nicht die Chance haben, an solch elitären Universitäten zu studieren. Somit kann man Zugriff auf dieses Wissen mit wenig Aufwand bekommen. Gleichzeitig ist man extrem flexibel. Wenn man schnell lernt, kann man diese Kurse in kurzer Zeit abschließen. Andererseits kann man sich auch über einen längeren Zeitraum weiterbilden und so die Zeit nutzen, die man hat. Egal wie man es dreht oder wendet, diese Möglichkeit erweitert das Bildungsspektrum und ist ein wunderbarer Ansatz, den man nicht ignorieren sollte.

Ein Studium ohne wohlhabende Eltern?

Viele junge Menschen träumen vom Studieren. In Deutschland ist das Studium in vielen Fällen der Eintritt in ein Leben in dem man unter Umständen zwar nicht reich, jedoch aber auch nie arm wird. Mit einem Hochschulabschluss kann man sein Leben selbst in die Hand nehmen. Viele Menschen streben dementsprechend diesen Abschluss an. Dabei haben vor allem auch Menschen ohne große finanzielle Möglichkeiten diesen Traum. Wenn man sich die unterschiedlichen Möglichkeiten anschaut, um zu studieren, dann wird man schnell feststellen, dass die Kosten stark variieren. An staatlichen Universitäten kann man teilweise für wenige hundert Euro pro Semester studieren, während es bei den privaten Unis auch gerne schnell mehr als 500 Euro im Monat sind. Eliteuniversitäten sind bekanntermaßen enorm teuer. Dementsprechend bleibt vielen Menschen der Zugang zu diesen Universitäten verschlossen. Doch Deutschland möchte, dass möglichst viele Menschen einen Universitätsabschluss machen können, unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten. Aus diesem Grund kann man, sofern die Eltern ein gewisses Einkommen sowie Vermögen unterschreiten, Berufsausbildungsförderung, kurz BAföG, beantragen. Wenn die entsprechenden finanziellen Mittel der Eltern nicht ausreichend sind, kann man regelmäßige Zahlungen erhalten. Diese Zahlungen können mehr als 400 Euro im Monat betragen. Wenn man dazu noch eine eigene Wohnung hat, können über 600 Euro im Monat zusammenkommen. Dabei besteht BAföG zu 50% aus einem zinslosen Darlehen sowie zu 50% aus geschenktem Geld. Nach Abschluss des Uniabschlusses hat man eine gewisse Zeit, bevor man mit der Rückzahlung des BAföGs beginnen muss. Gleichzeitig muss das Einkommen eine gewisse Schwelle überschreiten, bevor Zahlungen fällig werden. Wenn man seinen Abschluss sehr gut macht und zu den Besten gehört, dann muss man teilweise nur die Hälfte oder gar kein BAföG zurückzahlen. Dies ist für die enorm motivierten und finanziell schlecht aufgestellten Menschen der ideale Anreiz, das Beste während des Studiums zu geben. Auch aus Sicht des Staates macht es sinn. Menschen mit sehr guten Abschlüssen haben oft sehr gut bezahlte Jobs. Die erhöhten Steuereinnahmen im Vergleich zu durchschnittlichen Studenten sorgen dafür, dass es sich trotz des geschenkten Anteils des BAföGs für den Staat lohnt, diese Anreize zu setzen. Somit ist es in Deutschland auch ohne wohlhabende Eltern möglich zu studieren. Zwar lebt man nicht wie ein König, aber es bietet die Möglichkeit das Wissen und die Fähigkeit anzueignen, um es an die Spitze zu schaffen und so finanzielle Unabhängigkeit in der Zukunft zu erlangen.

Der Studiengang für Gamer

Heut zu Tage spielen immer mehr junge Menschen Computerspiele. Egal ob Xbox, Playstation, Nintendo, der klassische PC oder andere Plattformen, Videospiele bereichern die Jugend enorm. Während dieser Zeit hat man oft Stunden wenn nicht gar Tage vor Videospielen verbracht. Während viele sich im Laufe der Zeit von diesen Dingen lösen kann es durchaus vorkommen, dass einige Jugendliche schon während dieser jungen Zeit erkennen, dass Spiele für sie mehr sein können als nur Zeitvertreib. Wenn das Ende der Schullaufbahn vor einem liegt und das Abitur so gut wie in der Tasche ist dann kann es durchaus sinnvoll sein sich mit dem Thema Spieleentwicklung als Berufswahl auseinanderzusetzen. Heut zu Tage sind Videospiele viel akzeptierter innerhalb der Gesellschaft als vor 10 oder 15 Jahren. Die Entwicklungen in dieser Zeit sind enorm. Immer mehr Gruppen interessieren sich heut zu Tage für Spiele. Vor allem Frauen sind immer mehr als Zielgruppe identifiziert worden. Dementsprechend bieten sich für gute Spieleentwickler die durch Kompetenz und Kreativität sich durchsetzen können wunderbare berufliche Chancen. Wenn man diesen Weg einschlagen möchte gibt es im Wesentlichen zwei Wege. Entweder man macht es auf eigene Faust und versucht sich selbst die Grundlagen des Programmierens beizubringen oder man entscheidet sich für ein Studium. Insbesondere im Bereich der Spiele ist der Studiengang des Softwareentwicklers durchaus eine interessante Wahl.

Ein Bachelor of Science in Games Programming

Eine Möglichkeit um sich seinen Zielen auf einem qualifizierten Weg zu nähern bietet die Middlesex University of London. Diese Uni bietet für sehr ambitionierte Personen den BSc. Games Programming an. Dort kann man die Grundlagen von renommierten Experten lernen und sich ideal auf die Zukunft vorbereiten. Ein Abschluss an dieser Uni macht es vor allem für größere Arbeitgeber einfacher die „Qualität“ des Bewerbers zu filtern. Mit solch einem Abschluss in der Tasche kann man sein Hobby mit seinem Beruf vereinen und so seinen Lebensunterhalt durch das Programmieren von Spielen verdienen. Sicherlich ist dies kein einfacher Weg aber es ist ein Weg den es lohnt zu gehen. Diejenigen die wirklich Interesse an der Materie haben werden diesen Schritt sehr wahrscheinlich nicht bedauern.

Lohnt sich langfristig eine Ausbildung mehr als ein Studium?

In den letzten Jahren hat man sehr viel gehört, dass Deutschland immer mehr gut ausgebildete Menschen mit Universitätsabschluss benötigt. Ingenieure sind dabei ein ganz heißes Thema gewesen. Wenn man sich jedoch einmal Gedanken macht stellt sich die Frage ob und in wie fern dies für die kommende Generation Sinn machen kann. Sicherlich ist nicht zu bestreiten, dass immer mehr Berufe beispielsweise durch Technologien an Wert verlieren bzw. 1000 Arbeiter durch einen Supercomputer ersetzt werden. Gleichzeitig muss jemand diesen Computer programmieren und überwachen, was wieder in Richtung des Studiums gehen würde. Dagegen stellt sich jedoch die Frage, wie sieht es mit handwerklichen Berufen aus? Die meisten Eltern versuchen, dass ihr Kind das Abitur schafft und anschließend studiert. Wenn die Mehrheit studiert, stellt sich jedoch die Frage, wer beispielsweise die Rohre installiert oder die Heizung montiert. Viele Menschen in handwerklichen Berufen sind relativ alt. Der Nachwuchs geht tendenziell eher studieren und daher hat das Handwerk Probleme, neue Azubis zu finden. Die wenigen Azubis sind jedoch in einer guten Position. Wenn die Nachfrage nach Azubis hoch ist und das Angebot an Azubis gering, kann sich dies auf das Einkommen oder auf andere Vorteile auswirken. Wenn sich die wenigen Azubis im Laufe ihrer Karriere gut schlagen, die Entwicklung in Richtung mehr Studenten weitergeht und früher oder später der Meistertitel für die ehemaligen Azubis in der Tasche ist, dann kann das Geld verdienen richtig losgehen. Wenn immer weniger Handwerker existieren und die ehemaligen Azubis nun als Meister die Preise bestimmen, kann es dazu führen, dass die Preise für Handwerksdienstleistung, die Qualität benötigen, stark steigen. Dadurch steigen dementsprechend auch die Einkommen der Meister an. Sofern die Nachfrage nach Handwerksleistungen konstant bleibt oder gar steigt, was durchaus in einer alternden Gesellschaft der Fall sein kann, dann sind dies alles Gesichtspunkte, die durchaus dafür sprechen, dass das Kind nicht unbedingt studieren sollte, sondern der Weg ins Handwerk keine schlechte Wahl ist. Man kann also auch aus ökonomischen Gesichtspunkten nicht pauschal sagen, dass das Studium die bessere Wahl ist. Beispielsweise haben Betriebswirte bereits jetzt nach ihrem Abschluss häufig Probleme, einen Job zu finden, wenn sie nicht gerade zu den besten 10% ihres Jahrgangs gehören. Somit sollte man nicht nur auf den Titel oder das Prestige eine Studiums schauen sondern auch als Eltern die generelle Angebots- und Nachfragesituation auf dem Arbeitsmarkt betrachten sofern man sein Kind in die eine oder andere Ecke drängen möchte. Sicherlich möchten Eltern nur das Beste für ihr Kind doch diese vermeintlich „weise“ Wahl des Studierens kann ein Schuss in Ofen werden.