Kindheitstraum Tierpfleger

Für viele Grundschüler ist es neben Pilot und Feuerwehrmann/frau der absolute Traumberuf: Der Tierpfleger. Später verfliegt diese Anziehungskraft bei den meisten wieder, doch bei einigen Wenigen setzt sich dieser Wunsch fest. Wer plant, nach der Schule in den Bereich der Tierpflege zu gehen, der sollte dazu einiges wissen, denn Tierpfleger ist nicht gleich Tierpfleger.

Das klassische Bild ist sicherlich das, des Tierpflegers im Zoo, der sich dort um Elefanten, Giraffen, Schildkröten und Co kümmert. Dieses ist auch eine der Möglichkeiten, die man hat. Doch daneben steht auch noch die Spezialisierung in Kliniken oder Laboren offen, hier geht es im Wesentlichen um die Zucht von Versuchstieren und unterstützt in der Forschung. Als dritte Säule steht die Arbeit im Tierheim, wobei hier zusätzlich zu der Pflege der Tiere auch verwaltende Aufgaben zum Tätigkeitsfeld gehören.

Das Berufsbild ist übrigens nicht so eng gefasst, wie man es zunächst annimmt. Auch im Zoo ist es nicht nur Aufgabe des Tierpflegers, die Tiere zu füttern und die Gehege zu reinigen, sondern man ist darüber hinaus auch bei Besuchern der erste Ansprechpartner und sollte daher auch Spaß am Umgang mit Menschen, insbesondere Kindern haben. Gleichermaßen gehört die Unterstützung des Tierarztes dazu.

All dies lernt man im Ausbildungsgang zum Tierpfleger, die normalerweise drei Jahre dauert. Es handelt sich im Prinzip um eine normale Ausbildung; man bewirbt sich bei einer entsprechenden Einrichtung und bekommt dann ggf. einen Ausbildungsvertrag. Die Ausbildungszeit verbringt man dann im Betrieb und in der Berufsschule, wo die nötigen Kenntnisse vermittelt werden. Am Ende steht die Prüfung der Industrie- und Handelskammer und man ist fertig ausgebildeter Tierpfleger.