Lehrer – ein Traumberuf für viele junge Menschen

Wenn man während seiner Zeit in der Schule an Lehrer denkt, dann hat man häufig nicht die beste Meinung. Zu schwere Klausuren, zu viele Tests und man muss viel zu viel tun. Gleichzeitig hinterfragt man oft den Sinn von gewissen Aufgaben und ist unsicher, was das Ganze letztendlich bringen soll. Wenn man jedoch im Laufe der Jahre älter wird, dann kann es durchaus vorkommen, dass man enormen Respekt für diejenigen entwickelt, die ihr Leben der Lehre verschrieben haben. Lehrer haben alles andere als einen einfachen Beruf. Man muss sich nicht nur darum kümmern, dass die Kinder möglichst gut lernen und nach dem Lehrplan vorankommen, sondern darüber hinaus sind vor allem die persönlichen und sozialen Probleme der Kinder immer häufiger ein Thema, um das sich die Lehrer kümmern müssen. Wenn man dies erst einmal realisiert hat, kann es durchaus sein, dass man selbst den Wunsch hat, anderen Kindern zu helfen und später selbst zum Lehrer zu werden. Wenn man diesen Weg einschlagen möchte, dann sollte man sich gut vorbereiten. Um Lehrer zu werden, ist in Deutschland das Studium notwendig. Dementsprechend ist es das Einfachste, wenn man ein möglichst gutes Abitur hat. Anschließend muss man sich die Frage stellen, für welche Bereiche man sich interessiert. In den meisten Fällen muss man als angehender Lehrer mindestens zwei Bereiche, beispielsweise Biologie und Mathe, als Schwerpunkt für sein Studium wählen, um diese Fächer später lehren zu können. Dabei ist das Studium alles andere als einfach. Man lernt während des Studiums viel mehr als man später seinen Schülern beibringen kann. Deshalb sollte man sich das Studium zum Lehrer nicht als einfach vorstellen. Darüber hinaus wird man vieles zum Thema Soziales und teils Psychologie lernen. Immerhin geht es darum, Probleme der Kinder möglichst frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Mit entsprechendem Hintergrundwissen ist dies einfacher, als wenn man diese Basis nicht hätte. Wenn man es nach vielen Jahren Studium letztendlich geschafft hat, bedeutet dies leider noch lange nicht, dass man einfach schnell eine Stelle findet. Gerade in Großstädten ist es erschreckend, was der Wettbewerb ausmacht. Obwohl immer mehr die Stimme nach mehr Lehrern laut wird, ist es so, dass beispielsweise Studenten mit einem Schnitt über 1,8 es schwer haben werden, überhaupt eine Stelle zu finden. Es wird selbst von Fällen berichtet, wo Studenten mit 1,2 und besser keinen Platz als Lehrer gefunden haben. Dies sind sicherlich Extremfälle, doch es zeigt, dass selbst für die besten als Lehrer nicht immer Platz ist. Trotzdem sollte man diesen Traum nicht aufgeben, denn es gibt wahrscheinlich wenige Jobs, die der Gesellschaft so viel Nutzen spenden, wie die eines Lehrers.