Nachhaltige Haustechnik: Beruf des Klempners wird immer anspruchsvoller

Wenn es um die Heizung oder ums Wasser im Haus geht, dann ist der Klempner oder Installateur der richtige Ansprechpartner. Die Klempner von heute müssen aber nicht mehr nur das kaputte Wasserrohr oder die verstopfte Toilette reparieren, sondern sich auch immer mehr um die nachhaltige Haustechnik kümmern. Aus dem Klempner von gestern ist der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik geworden.

Das eigene Wasserwerk

Wasser ist ein kostbares Gut und in der heutigen Zeit auch nicht mehr ganz so billig. Jeder, der kein Geld zum Fenster hinaus werfen will, der ist gut beraten, mit Wasser nicht allzu verschwenderisch umzugehen. Mit Wasser sparsam umzugehen fängt schon mit der Toilettenspülung an, denn bei jeder Spülung rauschen bis zu neun Liter Wasser durch die Rohre und die Wasseruhr läuft. Ein Installateur kann Wege aufzeigen, wie man effektiv Wasser sparen kann, in dem man sich zum Beispiel einen Spülkasten mit einer Spartaste kauft, die nur noch drei Liter Wasser benötigt. Noch sparsamer ist es aber, wenn man sich für eine Regenwassernutzungsanlage entscheidet, die jeder Klempner schnell und einfach installieren kann.

Das Regenwasser nutzen

Regenwasser kostet nichts und das Wasser, was manchmal zu viel vom Himmel fällt, lässt sich hervorragend nutzen, wenn man Wasser sparen will. Die Installation eines eigenen Hauswasserwerks sollte man mit einem erfahrenen Klempner besprechen, und sich ein Angebot machen lassen. Regenwassernutzungsanlagen sind nicht nur für den Geldbeutel optimal, sondern auch für die Umwelt und das ist ein Aspekt, der bei vielen Menschen die Entscheidung leichter macht. In einigen Bundesländern kann man eine Förderung bekommen, wenn man sich für eine Anlage entscheidet, mit der Regenwasser zu Brauchwasser verwandelt wird. Das ist ein weiterer Anreiz, mit dem Installateur über das eigene Hauswasserwerk zu sprechen. Wasser ist teuer, aber Regenwasser kostet keinen einzigen Euro.