Welche Ausbildung passt zu mir?

Jedes Jahr absolvieren in Deutschland tausende Schüler die Schule. Wenn dieser Zeitpunkt gekommen ist, ist man erst einmal erleichtert. Als Absolvent denkt man, dass man nun erstmal eine ruhige Zeit hat und sich von den Strapazen der Abschlussprüfung erholen kann. Diese Einstellung sollte man jedoch nicht allzu sehr vertiefen. Sicherlich ist ein gewisser Zeitraum mit etwas Ruhe nicht falsch. Jedoch sollte man sich Gedanken machen wie es nun weitergeht. Für die meisten stellt sich spätestens zu diesem Zeitpunkt die Frage, was man nun machen möchte. Dabei geht es für viele um die Frage des richtigen Ausbildungsplatzes. Mit Hilfe einer Ausbildung kann man Fachkompetenzen innerhalb eines Bereiches erlangen und so den Start in das Berufsleben schaffen. Für viele bedeutet die Ausbildung gleichermaßen die Möglichkeit sich bei ihrem potentiellen, langfristigen Arbeitgeber gut zu positionieren. Für einige gibt es das Angebot, dass man nach der Ausbildung direkt einen festen Arbeitsplatz beim Ausbilder bekommt. Dies ist für viele das Ziel. Dementsprechend möchte man eine möglichst gute Figur während der Ausbildung machen. Dadurch kann man dem Ausbilder zeigen, dass es einem ernst ist und man langfristig in dem Betrieb bleiben möchte. Bevor man diesen Weg einschlagen kann ist es jedoch notwendig, dass man sich Gedanken macht bei welchen Firmen bzw. in welchem Bereich man sich bewerben möchte. Dies ist gar nicht so einfach wie es scheint. Immerhin verpflichtet man sich in vielen Fällen für mindestens drei Jahre. Diese drei Jahre möchte man sicherlich nicht verschwenden. Damit die Antwort auf diese Frage leichter gefunden werden kann sollte man seine Interessen aus der Schulzeit analysieren.

Ehemalige Favoritenfächer können als Indikator dienen

Beinahe jeder Schüler, bzw. ex-Schüler, hat gewisse Vorlieben in der Schule gehabt. Einige mochten sehr gerne Sport, andere lieber Biologie, Mathe oder eines der vielen weiteren Fächer. Wenn man selbst sich die Frage stellt welche Bereiche der Schule einen am Meisten interessiert haben dann kann dies bereits sehr hilfreich auf der Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz sein. Wenn man beispielsweise schon immer Interesse an Englisch hatte und Wirtschaft interessant fand dann kann es durchaus sinnvoll sein sich beispielsweise als Außenhandelskaufmann bzw. Außenhandelskauffrau zu bewerben. Bei diesem Beruf hat man, je nachdem in welchem Bereich man Betriebsintern eingesetzt wird, viel mit internationalen Kunden und Lieferanten zu tun. Meist wird mit diesen Kunden auf Englisch gesprochen. Gleichzeitig hilft einem das wirtschaftliche Verständnis günstig einzukaufen bzw. möglichst gut zu verhandeln und effektiv zu verkaufen. Dementsprechend könnten die Interessenfelder der Jugend einem helfen den Einstieg in den richtigen Beruf zu finden. Dies gilt dementsprechend für beinahe jeden Beruf. Es ist in den meisten Fällen am besten wenn man seinen Traum verfolgt und sich einen Job sucht in dem die eigenen Interessen am Stärksten vertreten sind. Dadurch kann man mit viel höherer Motivation die Arbeit bestreiten und so bessere Ergebnisse erzielen. Somit sollte es beinahe jedem möglich sein Erfolg im Beruf mit Spaß zu verbinden.